Moxibustion

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Moxibution… was ist das?

Die Moxa-Therapie gehört zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Moxibustion ist eine Therapieform aus den kälteren Bergregionen Chinas. Sie wird eingesetzt zur Behandlung von Leere- und Kältezustände des Körpers nach den Prinzipien der TCM. Das sind zum Beispiel Erschöpfungszustände und chronische Erkrankungen der Atemwege.

Bestimmte Punkte auf den Meridianen werden durch Wärme stimuliert, indem Moxakraut abgebrennt und über die Haut gehalten wird. Moxakraut ist getrockneter Beifuß, eine Heil- und Gewürzpflanze, die beim Brennen eine tief wirksame Wärme erzeugt.

In China und Japan wird eine Moxakegel direkt auf die Haut aufgesetzt. Dadurch entstehen Blasen, die als Teil der Therapie gesehen werden. In Europa werden harmlosere Varianten angewendet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Anwendung:

Moxa-Kasten werden bei großflächigen Behandlungen wie der Lendenwirbelbereich eingesetzt. Ein Kästchen mit einem Sieb als Boden wird gefüllt mit Beifuß. Dieses Kraut wird dann abgebrannt und der Kästen wird über der Haut gehalten.

Moxa Zigarre

Moxa Zigarre

Die Moxakegel wird wie in China auf den betroffenen Meridianpunkt gelegt, aber es wird zwischen Moxakegel und Haut eine Lage Salz, Ingwer oder Knoblauch gelegt, um Blasenbildung zu vermeiden. Wenn der Punkt zu heiß wird, wird der Kegel weggenommen.

Moxa-Nadeln sind Akupunkturnadeln, welche am Ende ein Kugelchen Moxakraut befestigt haben. Dieses wird abgebrannt und die Wärme wird über die Nadel in den Körper geleitet.

Moxa-Pflaster mit unter anderem Beifuß, werden auf bestimmten Punkten geklebt und erzeugen dort Wärme.

Moxa-Zigarren sind mit Moxakraut gefüllt und werden angezündet und anschließend über die Akupunkturpunkte gehalten. Es werden die Punkte solange behandelt bis eine intensive Durchblutung sicht- oder spürbar ist.

Von außen zugeführte Wärme vertreibt die energetische Nässe und Kälte, fördert den Qi-Fluss und stärkt das Yang.

 

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