Wald Sauerklee

Den Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella) auch Hasenklee, Himmelsbrot, Kuckucksklee oder Waldklee genannt, finden wir ab März in Laub- und Nadelwäldern. Er braucht nicht viel Licht und so zeigt er sich an schattigen Standorten.

Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella) auch Hasenklee, Himmelsbrot, Kuckucksklee oder Waldklee

Oxalis acetosella

Bei schwachem Licht, breiten sich die Blätter aus und die Blüten offenbaren ihre purpurne Adern. Bei Dunkelheit oder zu viel Sonne, klappt der Wald-Sauerklee seine Blätter zusammen, die Blüten schließen sich und lassen die Köpfchen hängen.

Wie der Name sagt, schmeckt der Wald-Sauerklee zitronenartig sauer. Man kann den Klee für Salate, Suppen oder Smoothies verwenden oder als Dekoration benutzen. Er wirkt blutreinigend und enthält viel Vitamin C, warum er in der Volksheilkunde bei Skorbut eingesetzt wurde.
Zuviel sollte man davon aber nicht verwenden, da der Wald-Sauerklee viel Oxalsäure enthält und bei zu hohen Mengen Nierensteine gebildet werden können.

Die Oxalsäure verdankt ihren Namen nämlich dem Sauerklee (Oxalis acetosella), in dem sie zum ersten Mal entdeckt wurde. Weitere oxalsäurereiche Lebensmittel sind zum Beispiel der Spinat und Rhabarber. In Kombination mit Calcium, wird die Oxalsäure nicht resorbiert.

Quellen:

http://www.oxalsaeure.net/gesundheit/

Literatur:

Langwasser, Maria Dr.: Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen: Wirkung- Anwendung- Rezepte
Wolfgang, Hensel: Welche Heilpflanze ist das?

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