Archiv der Kategorie: Massagen

Als Heilpraktiker biete ich Massagen an. Informationen über Massagen finden Sie hier im Blog.

Hara- oder Bauchmassage

Die Hara- oder Bauchmassage welche ich in meiner Praxis anbiete, besteht aus einer Kombination sowohl östlicher als auch westlicher Massagetechniken. Ich arbeite je nach Beschwerden mit heißen Kompressen und den passenden ätherischen Öle. Die Massage wird nicht „nur“ am Bauch durchgeführt, sondern es werden auch Zwerchfell, Flanken und Teile des Rückens mit eingezogen.

Manche fühlen sich etwas unwohl, wenn es um Berührung des Bauches geht. Wir haben meistens kein besonders gutes Verhältnis zu unserem Bauch. Der Schlankheitswahn unserer Tage lehnt den Bauch, solange er nicht fest und schlank ist, einfach ab. Der Bauch ist aber das Zentrum unseren vitalen, emotionalen Energien und es ist besonders über den Bauch möglich, seiner Mitte zu finden und sich die Verbindung zwischen Körper und Seele bewusst zu werden.

„Hara“ ist japanisch und bedeutet „Bauch“, bezieht sich aber nicht unbedingt auf den anatomischen Bauch, sondern auf den gesamten Bauch-Becken Raum. Hara ist das Zentrum der vitalen Energie. Als Urquelle der Energie im Hara gilt einen Punkt,“der Tanden“, der 2-3 Finger breit unterhalb des Bauchnabels liegt. Die Chinesen kennen diesen Punkt auch, er heißt dort Dan-Tien. Dan Tien ist das Zentrum der Qi-Energie, welches wir vielleicht aus dem Qi Gong kennen.

Wirkung  und Indikationen der Bauchmassage

Der Bauch ist nicht nur ein Verdauungsapparat, er ist ein Zentrum für Vitalität, Emotionales und Sexualität. So lassen sich verschiedenen Indikationen für eine Bauchmassage finden:

  • Bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Blähungen und Bauchkrämpfen fördert eine Bauchmassage die Durchblutung, regt die Darmtätigkeit an und löst Verkrampfungen. Hier benutze ich je nach Indikation gerne Orangenöl oder Fenchel und Koriander.
  • Vor allem vor oder während der Menstruation hilft die Bauchmassage, lindert Schmerzen und hebt die Stimmung. Aber auch in den Wechseljahren können regelmäßige Bauchmassagen in Kombination mit ätherischen Ölen wie Muskatellersalbei und Lavendel eine gute Unterstützung bieten.
  • Bei Nervosität und seelischen Belastungen – wenn einem etwas auf dem Magen liegt – bewirkt die Bauchmassage wahre Wunder und ist Balsam für die Seele.
  • Vorbeugend oder zum Wohlfühlen: Sie brauchen nicht erst Beschwerden zu haben, um eine Bauchmassage intensiv genießen zu können. Es tut auch einfach gut.

Probieren Sie es aus, Sie werden es genießen…

 

Behandlung von Arthrose in den Hand- und Fingergelenken

In meiner Praxis biete ich eine spezielle Behandlung an für Finger- und Handarthrose. Arthrose ist eine sehr häufige Gelenkerkrankung mit Knochenveränderungen, die durch Zerstörung der Knorpelschicht entstanden sind. Der betroffene Patient verliert dadurch an Bewegungsfreiheit. Das Gelenk entzündet sich, schwillt an und schmerzt.

Der Gelenkverschleiß in den Händen macht sich im Alltag bemerkbar: das öffnen einer Flasche oder das Zubinden der Schuhe werden zur echten Qual. In den meisten Fällen sind die Fingerendgelenke oder das Daumensattelgelenk betroffen.

Obwohl ein geschädigtes Gelenk nicht wieder repariert werden kann, gibt es durchaus verschiedene Therapiemöglichkeiten, welche dabei helfen können Schmerzen zu lindern und mehr Bewegungsfreiheit zu erlangen. Auch gibt es bei einer beginnende Arthrose gute Möglichkeiten präventiv zu behandeln und ein Voranschreiten zu verlangsamen.

In meiner Praxis mache ich zuerst eine Befundaufnahme, so dass wir immer vergleichen können wie die Schmerzen und die Beweglichkeit der Gelenke sind verändern. Ob mit Massagen, Dehnungen, Einreibungen, Wärmebehandlungen im Paraffinbad, eine Anpassung der Ernährung oder sogar mit Schröpfen gibt es für jeden individuell sehr verschiedenen erfolgreiche Möglichkeiten, welche wir zusammen finden werden.

Sie können mich gerne anrufen, ich freue mich Ihnen helfen zu können.

 

Massagen tun gut

Studie: Nutzen und Wirkung einer Massage

US Forscher haben in einer Studie gezeigt, dass eine Massage die Abwehrkräfte steigert und Stress reduziert.
Die Forschergruppe untersuchte Blutproben von 29 Versuchsteilnehmern, die eine 45-minutige Schwedische Massage bekamen. Die Schwedische Massage kennen wir als die „klassische“ Massage.
Eine Kontrollgruppe, bestehend aus 24 Teilnehmern, wurde nur leicht berührt. Alle Teilnehmern waren gesund und zwischen 18 und 45 Jahre alt.
Es wurden Blutproben entnommen vor Beginn der Massage, eine Minute nach der Massage als auch 5, 10, 15, 30 und 60 Minuten später.

Blutwerte nach der Massage

Die Wissenschaftler stellten fest, dass bei der Gruppe, die eine Schwedische Massage bekommen hat, im Vergleich zu der Kontrollgruppe, die Menge an Lymphozyten erhöht war. Lymphozyten gehören zu unserem Immunsystem und sind eine Form der weißen Blutkörperchen, die schädliche Bakterien oder Viren im Körper bekämpfen. Der Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut der Probanden war verringert.
Auch vermindert war die Menge des Hormons Arginin-Vasopressin im Blut. Das Vasopressin lässt unseren Blutdruck steigen und spielt u.a. eine Rolle beim Aggressionsverhalten.

Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Studie zukünftig Auswirkungen auf die Behandlung von Autoimmun- und Entzündungserkrankungen hat.

Einen Online-Artikel aus Bild der Wissenschaft finden Sie hier: http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/990434/

Basis-Öl für Massagen

Aroma Massage-Öl kann mann sich sich selber zusammenmischen. Mann nimmt ein Basis-Öl und fügt dann ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu.
Aber welches Basis-Öl nehme ich am besten? Das hängt von ihre Haut und ihr Budget ab. Hier finden Sie ein paar Öle kurz vorgestellt. Meine Favoriten sind das Mandelöl, das Sonnenblumenöl und das Jojoba-Öl. Das Kokosöl gerne auch bei exotischen Aroma-Öl Mischungen oder das Johanniskraut-Öl bei der Breuß-Massage.

Avocado-Öl (laurus persea):
grün und trüb, fruchtiger intensiver Eigengeruch, mäßigem Eindringungsvermögen. Reich an Lecithin, Vitaminen A, D und E. Lange haltbar und sehr nährend mit leichtem LSF. Ideal für trockene, rissige Haut. Es kann erhärtetes Gewebe aufweichen, worauf gerade ausgetrocknete Haut gut anspricht.

Aprikosenkern-Öl (prunus armeniaca): mild und fruchtig, zieht schnell ein. Leicht und gut verträglich, festigt das Hautgewebe, macht die Haut weich und geschmeidig. Ein gutes Öl für eine Gesichtsmassage. Wirkt glättend und straffend gegen die ersten Falten und bei Cellulite.

Borretsch-Öl (Borago officinalis): dieses grün-gelbliche Borretschöl wird sowohl als Nahrungsergänzung als Kosmetikmittel verwendet. Dieses Öl ist vielseitig einsetzbar z.B. bei Neurodermitis und Wechseljahresbeschwerden. Es lindert Juckreiz, hilft bei Hauttrockenheit und wird gerne als Grundstoff für Cremes und Lotionen verwendet da es die Haut aufbaut und pflegt.

Jojoba-Öl (simmondsia chinensis): wird nicht ranzig und dringt schnell in die Haut ein. Ist eigentlich kein Öl sondern ein flüssiges Wachs, das bei 8°C fest wird. Nahezu geruchslos. Dieses Öl ist sehr teuer und selten erhältlich. Es ist ein Öl mit LSF 4, daher auch ideal als Sonnenöl-Basis. Jojobaöl fördert eine gleichmäßige und lang anhaltende Bräunung und ist für jeden Hauttyp geeignet.

Johanniskraut-Öl (Hypericum perforatum): Blühendes Johanniskraut wird in Olivenöl eingelegt und ca. 8 Wochen lang in die Sonne gestellt. Das Olivenöl entzieht Kraut und Blüten die heilende Wirkstoffe und färbt sich rubinrot. Johanniskraut-Öl wirkt auf die Haut entzündungshemmend, wundheilend, hautpflegend und regt die Durchblutung an. Außerdem ist Johanniskraut ein natürliches Antidepressivum.

Kokosöl: Im flüssigen Zustand nahezu durchsichtig und klar. Bei Temperaturen unter 25°C wird es fest und weiß. Bleibt länger auf der Hautoberfläche und hat damit eine intensivere Schutzwirkung. Das Kokosnuss-öl ist die perfekte Wahl bei trockene und raue Haut und macht sie geschmeidig. Fördert die Zellregeneration und verleiht die Haut ein jugendliches Aussehen. Ebenso geeignet zur Pflege von Haar und Kopfhaut.

Macadamiaöl (macadamia integrifolia):  hellgelbes bis farbloses Öl, milder nussartiger Geruch. Ein gut einziehendes Öl das sehr gut für Massagen geeignet ist. Verleiht die Haut einen seidig glänzenden Charakter und macht sie glatt und geschmeidig. Für jeden Hauttyp geeignet, besonders aber bei empfindlicher oder entzündeter Haut.

Mandelöl (prunus amygdalus dulcis):  zarter süßlicher Mandelduft. Das Mandelöl ist ein wunderbares Öl für die Haut mit sehr gutem Eindringungsvermögen und darum ein beliebtes Massageöl. Schützt die Haut vor dem Austrocknen. Für alle Hauttypen geeignet, auch ideal für Babyhaut.

Sonnenblumenöl (Helianthus Annuus): dieses Öl wird gewonnen aus den reifen Sonnenblumensamen. Diese werden geschält, gemahlen und zum Schluss kalt ausgepresst. Dieses Öl zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Es ist für alle Hauttypen geeignet, aber vor allem bei fettiger Haut zu empfehlen. Pur kann es als Make-up-Entferner verwendet werden. Da es auch preiswert ist, ein gutes Öl für Anfänger.

Schwarzkümmel-Öl (Nigela Sativa L.): Hautpflegend und regenerierend. Wird eingesetzt bei Hauterkrankungen und ist geeignet für die empfindliche und zu Allergien neigende Haut

Weizenkeimöl (triticum vulgare): riecht stark nach Getreide, ist reich an Zink, Eisen, Kalium, Lecithin und den Vitaminen A, D und E. Sehr hautregenerierend, daher ideal bei Schwangerschaftsstreifen, Narben, Falten und Ekzemen. Fördert die Zellerneuerung.