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Mit Hafer den Blutzuckerspiegel senken

Für Typ-2-Diabetiker hat sich in den letzen Jahren gezeigt, dass die früher verbreitete Haferkost, den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen kann. Es hat sich gezeigt, dass bei Diabetiker, die großen Mengen an Insulin spritzen müssen (über 100 IE pro Tag), eine 2-tägige Ernährung mit Haferkost die Emfpindlichkeit gegenüber Insulin verbessert. Das heißt, dass dadurch auch häufig die Insulindosis reduziert werden kann bzw. muss.

Wer eine Haferkur durchführen möchte, sollte unbedingt vorher mit den Hausarzt oder Diabetologen darüber sprechen. Denn wenn eine Haferkur durchgeführt wird, muss die Insulindosis reduziert werden, um Unterzuckerungen zu vermeiden.

Eine Haferkur kann als Start bei der Ernährungsumstellung sinnvoll sein. Hafer enthält viele Kohlenhydrate, hat aber einen geringen glykämischen Index, was bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt. Grund ist das Beta-Glucan im Hafer, einen Ballaststoff, der den Blutzuckerspiegel senken lässt und sich auch regulierend auf den Fettstoffwechsel auswirkt.

Durchführung von zwei Hafertagen:
In einem Topf 60 bis 80 Gramm Haferflocken mit 300 bis 500 ml Wasser oder fettfreier Brühe kurz aufkochen. Anschließend den Brei mit geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten quellen lassen.
Um für etwas Abwechslung zu sorgen, können Gewürze wie Zimt, Kurkuma, Pfeffer oder Curry hinzugefügt werden. Auch rohes Gemüse wie Gurke oder Kohlrabi, Mandeln oder Beeren dürfen den Brei anreichern.

Hafer kann jeder in seinem Speiseplan mit aufnehmen, denn Hafer hat prinzipiell gesundheitsfördernde Eigenschaften und kann allen Menschen empfohlen werden.

Raucherentwöhnung

Wie ich zur Raucherentwöhnung kam

Es ist eigentlich per Zufall dazu gekommen, das ich in meiner Praxis Raucherentwöhnung anbiete.
Ich habe während meiner Hypnose Ausbildung die Raucherentwöhnung gelernt und auch in meinen Ohr-Akupunktur Seminaren, kam das Thema Raucherentwöhnung als eines der Schwerpunkte vor.

Es ist mir dann bewusst geworden, dass ich tatsächlich zwei Methoden gelernt habe welche bei der Raucherentwöhnung eingesetzt werden können. Dazu kommt, dass ich selbst mehrere Jahre Raucher war. Das bedeutet das ich sehr gut weiß, wie man sich als Raucher so fühlen kann, beim Versuch aufzuhören, oder wie die Zigarette nach dem Essen oder im Stress wohl schmecken kann. Ich bin nach vielen Anläufen mittlerweile fast 10 Jahre Rauchfrei.

Ich freue mich sehr euch bei der Raucherentwöhnung durch zwei Therapien unterstützen zu können. Sie werden sich freier fühlen, gesunder und finanziell mehr in der Tasche haben.

Ist eine Raucherentwöhnung schwer?

Eine Raucherentwöhnung lohnt sich auf jeden Fall. Sie können es schaffen!

Allerdings, sie sind derjenige der es auch wollen muss. Wenn ihre Lieben sie zu mir für eine Raucherentwöhnung senden, sie aber davon abgeneigt sind, wird es nicht funktionieren.

Der Wille muss da sein, ich begleite sie dann dabei es leichter zu machen.

Schmerztherapie mit Ohrakupunktur

Schmerzen sind aus chinesischer und heutiger naturheilkundlicher Sicht einen Mangel an fließender Energie. Schmerz ist ein Symptom, und deutet darauf hin, das entweder ein zu wenig oder ein zuviel an Energie vorhanden ist. Bei ein zu wenig, reicht die Menge an Energie einfach nicht aus und es fließt nichts, bei ein zuviel an Energie kommt es zum Stau und auch hier kann die Energie nicht frei fließen.

Wir erleben Schmerz alle individuell und unterscheiden Schmerz in seine Stärke aber auch in seine Qualität, d.h. als schwach, stark, dumpf, bohrend, pochend. Auch kann Schmerz plötzlich auftreten (akut) oder schon seit langer Zeit vorhanden sein (chronisch).

Schmerz können als Ursache haben:
eine lokalisierte strukturelle Verletzung (Fuß umgeknickt),
eine funktionelle Störung wie zum Beispiel Kopfschmerzen als Folge von Stoffwechselproblemen,
eine Auswirkung eines emotionalen Geschehens welches sich möglicherweise in Rückenschmerzen äußert oder
ein Störfeld im Körper (etwa Narben oder Zahnherde).

Manche Heilpraktiker setzen die Ohrakupuntur in der Schmerzbehandlung ein. Durch die Akupunktur am Ohr können alle Schmerzen, gelindert und häufig auch ganz ausgeschaltet werden. Und das ohne jegliche Schmerzmittel. Ein weiterer Vorteil der Ohrakupunktur ist, das Behandlungsergebnisse sofort oder sehr schnell eintreten.

Die Strategie einer Schmerzbehandlung ist immer an der Situation des Patienten orientiert. Bei akute Schmerzen kann eine einzige symptomatische Behandlung ausreichen, ein chronisches Geschehen erfordert dagegen einen Zugriff mit ursächlichem Therapieansatz.

Was ist eigentlich ein Heilpraktiker?

Was ist und macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Gesetz und Berufsbezeichnung

In Deutschland ist Heilpraktiker derzeit noch der einzige Beruf, der neben dem Arzt berechtigt ist, selbstständig und eigenverantwortlich Heilkunde auszuüben. Genauer gesagt, bedeutet dies, das der Heilpraktiker Krankheiten feststellen, heilen oder lindern darf. Dazu braucht der Heilpraktiker die Erlaubnis. Diese Erlaubnis bekommt er, nachdem er in einer anspruchsvollen „Prüfung“ vor dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt nachgewiesen hat, das er das medizinische Wissen beherrscht, das er keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt und das er seine Grenzen kennt.
Wenn diese Prüfung erfolgreich bestanden ist, darf die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ geführt werden.

Die naturheilkundlichen Zusatzqualifikationen erwerben sich Heilpraktiker meist in Anschluss an die Überprüfung beim Gesundheitsamt. Welche Fachausbildungen, ist individuell und richtet sich nach Interesse und Praxisschwerpunkt.

Die Behandlung

Am Anfang steht immer die sorgfältige Diagnose. Meist kombinieren Heilpraktiker die schulmedizinschen Verfahren (Urinuntersuchung oder Blutdruckmessung,…) mit naturheilkundlichen Verfahren (Irisdiagnostik, Zungendiagnostik,…).
Hier wird ganzheitlich gearbeitet. Das heißt, das der Mensch im Mittelpunkt der Behandlung steht und nicht nur sein Symptom oder seine Krankheit. Heilpraktiker nehmen sich Zeit und schauen sich die Symptome ganz genau an, aber vor allem wird auch nach die Ursache gesucht. Dazu wird eine ausführliche Anamnese durchgeführt die Konstitution des Einzelnen, seiner Geschichte, Verfassung und Lebenssituation mit berücksichtigt.
Durch naturheilkundliche Maßnahmen werden die Ursachen behandelt und Selbstheilungskräfte angeregt.

Die Behandlungsschwerpunkte reichen von chronische Erkrankungen, Allergien, Volkskrankheiten wie z. B. Diabetes mellitus bis zu stressbedingte Erkrankungen. Auch können oft schwere Krankheiten begleitend zur schulmedizinischen Therapie behandelt werden. Allerdings gibt es auch Behandlungsverbote für Heilpraktiker wie z.B. die Infektionskrankheiten Masern, Röteln, Hepatitis, Keuchhusten oder bakteriell bedingte Pneumonien.

Der „große“ und der „kleine“ Heilpraktiker

Es gibt die allgemeine Heilpraktikererlaubnis, auch „großer Heilpraktiker“ genannt aber auch gibt es den „kleinen Heilpraktiker. Das ist ein Heilpraktiker für Psychotherapie, der dann also ausschließlich psychotherapeutisch arbeiten darf.